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Inhalt dieser Seite

01  Kircheninneres vor 1945

02  Altarraum nach 1960

03  Altarraum 1967/68

04  Wandgemälde im Mittelschiff

05  Fenster im Westchor: Lob der Dreifaltigkeit

06  Fenster auf der linken Seite der Kirche

07  Das Fenster der heiligen Hildegard von Bingen

08  Fenster auf der rechten Seite der Kirche

09  Fenster im Chor der Kirche

10  Entwurfsskizzen der Kirchenfenster von J.P. Molitor, 1862

11  Fenster der Grabkapellen

12  Ständeprogramm auf der linken Seite der Kirche

13  Ständeprogramm auf der rechten Seite der Kirche

14  Priesterliche Statuen im Altarraum

15  Weitere Statuen im Altarraum

16  Bilder aus der Taufkapelle

17  Kreuzweg in den Seitenschiffen

18  Passionsgeschichte illustriert durch die Wandbilder als Download

19  Bildfelder der alten Kommunionbank

20  Bilder von Walter A. Küchenhoff

21  Gewänder für gottesdienstliche Handlungen

22  Für den sakralen Dienst benutzte Gegenstände

23  Weihnachtskrippe 2016

 

Weitere Bilder auch auf:

Kirche & Umgebung - St. Nikolaus

 

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Alle Bilder auf dieser Seite wurden von Wilfried Mohr gemacht

Weitere Informationen und Bilder des Fotografen Wilfried Mohr finden Sie unter:

http://www.fotocommunity.de/fotograf/mohr-wilfried/965883

Benutzung der Bilder nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Autors.

 

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01 Kircheninneres vor 1945

Die Bilder zeigen das Innere der Kirche vor dem Granatentreffer laut Augenzeuge am 8. März 1945, als ein Teil der Einrichtung und die Fenster in Mitleidenschaft gezogen wurden.

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02 Altarraum nach 1960

!960 wurde eine erste Umgestaltung des Kirchenraums vorgenommen.

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03 Altarraum 1967/68

Bedingt durch das Konzil wurde der Altarraum erneut umgestaltet. Hochaltar und Kommunionbank wurden ersetzt.

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04 Wandgemälde im Mittelschiff

Der Koblenzer Künstler Johann Heinrich Lange (1823 – 1908), hat bereits vor 1868 die beiden Bilder im Chorraum „Christi Kreuzigung“ und „Abnahme der Leiche Jesu vom Kreuz“ gemalt.

Für die beiden Wandgemälde im Chorraum wählt J.H. Lange noch den altertümlich punzierten Goldgrund, der seinen beiden Bildern eine strenge Wirkung verleiht. Die zehn Langhausbilder seines Kollegen P. J. Molitor wirken deutlich lebendiger und farbiger.

Aus den Rechnungen im Pfarrarchiv geht hervor, dass Peter Josef Molitor (1821 - 1898), Maler aus Düsseldorf, die restlichen 10 Wandgemälde im Mittelschiff im Laufe des Jahres 1875 gestaltet.

Ihre zwölf Wandgemälde führten sie nicht in der aufwendigen Freskotechnik sondern als Ölgemälde aus. Nach den Angaben von Kraus ist jedes 2,14 m hoch und 2,51 m breit. Die Bilder von Lange im Chorraum sind jedoch etwas schmäler.

Die Bilder wurden später teilweise übermalt und nicht fachmännisch restauriert, so dass das heute Erscheinungsbild sehr blass ist.

Die Stationen 12 (Jesus stirbt am Kreuz) und 14 (Jesus wird ins Grab gelegt) werden durch die Kreuzgruppe über dem Altar und das Grab Christi in der linken Seitenschiffkapelle dargestellt.

Auffällig ist, dass der üblichen Abfolge des Kreuzweges 3 Stationsbilder vorangestellt werden und dafür zweimal 2 Stationen in einem Bild zusammengefasst werden.

© Die Bilder wurden von Wilfried Mohr, Ko-Arenberg, fotografiert. Eine Nutzung ist nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Fotografen erlaubt.

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05 Fenster im Westchor - Lob der Dreifaltigkeit

Dieses Fenster ist das einzige erhaltene Originalfenster der Kirche. Der Glasmaler Geisler aus Ehrenbreitstein fertigte es an und reparierte es immer wieder nach den Sturmschäden.

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06 Fenster auf der linken Seite der Kirche

Die Fenster auf der linken Seite (Seite für die Frauen) zeigen heilige Frauen, die auch als Vorbild für den jeweiligen Stand dienen sollten.

Die heutigen Fenster sind 1951 von der Firma Binsfeld in Trier hergestellt worden. Dabei orientierte man sich allerdings bis auf das Bild vom verlorenen Sohn nicht mehr an den originalen Vorgaben.

Die Abfolge der heutigen Fenster von hinten nach vorne:

die heilige Kunigunde - die heilige Helena - den verlorenen Sohn (den guten Vater) - die heilige Hildegard von Bingen - die heilige Gertrud von Altenberg

Die Abfolge der originalen Fenster von hinten nach vorne:

die heilige Brigitta - die Hölle als Ort der Bestrafung der Eitelkeit - den verlorenen Sohn - die Vision der heiligen Perpetua - die heilige Magdalena von Pazzi

 

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07 Das Fenster der Heiligen Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen

In diesem Kirchenfenster stellt der Künstler Hildegard von Bingen dar. Sie wurde zu Lebzeiten als Volksheilige verehrt. Auf diesem Kirchenfenster auch mit Heiligenschein dargestellt, vom Hl. Geist in Form einer Taube berührt erhält sie göttliche Visionen, durch die sie beauftragt wurde, aufzuschreiben, was sie hört und sieht. Am Fuße der Gebetsbank steht ein Tintenfass mit einer Feder, die als Zeichen ihrer Berufung zum Schreiben im göttlichen Auftrag ( wie eine Feder im Windhauch Gottes ) gilt. Mit 36 Jahren wurde sie von ihren Mitschwestern zur Äbtissin gewählt, worauf der von einem Engel gehaltenen Äbtissinnen Stab, hinweist. Die Abbildung eines Klosters spricht für die Berufung 1150 zur Klostergründung in Bingen.

 

Zur Zeit Hildegards herrschte Kaiser Friedrich I. ( König Rotbart, Kaiser Barbarossa ) dem sie aus Liebe zur Kirche mahnend entgegen trat, und Einhalt gebot einen Gegenpapst aufzustellen, der das Kirchenvolk untereinander trennte. Das erkennen wir auf dem Kirchenfenster im oberen Drittel. Die begnadete Gottesdienerin konnte nur dann ein gesundes Leben führen, wenn sie Gottes Auftrag gerecht wurde.

Neben der schriftlichen Hinterlassenschaft naturheilkundlicher und theologischer Schriften bezeugt ihr Leben den Einklang von Körper Seele und Geist und bildet eine Brücke zwischen der Tradition und der Moderne.

 

© Mechthild Neis

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08 Fenster auf der rechten Seite der Kirche

Die Fenster auf der rechten Seite (Seite für die Männer) sind 1951 von der Firma Binsfeld aus Trier hergestellt worden. Dabei hielt man sich nicht an die originalen Vorgaben bis auf das Fenster des guten Hirten.

Die heutigen Fenster zeigen von hinten nach vorne:

den heiligen Petrus Canius - den heiligen Wendelin - den guten Hirten - den heiligen Ruppert von Bingen - den heiligen Werner von Bacharach

Die originalen Fenster zeigten von hinten nach vorne:

den heiligen Alfons von Liguri - den heiligen Johannes Chrysostomus - den guten Hirten - den heiligen Ignatius - den heiligen Leonardus von Porto Maurizio

 

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09 Fenster im Chor der Kirche

Die heutigen Fenster orientiern sich vom Bildinhalt her an den originalen Fenstern, wie sie J.P. Molitor entworfen hatte und der Glasmaler Geisler aus Ehrenbreitstein sie gefertigt hatte.

Siehe dazu nächste Seite Nummer 10

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10 Entwurfsskizzen der Kirchenfenster von J.P. Molitor, 1862

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11 Fenster der Grabkapellen

Die heutigen Fenster der Grabkapellen wurden 1951 von der Trierer Firma Binsfeld hergestellt. Dabei hielt man sich an den Inhalt der originalen Fenster.

Zur Frauenseite gehört das Grab Christi mit dem Fenster der Auferstehung Christi, zur Männerseite das Grab Marias mit dem Fenster der Auferstehung Marias

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12 Ständeprogramm auf der linken Seite der Kirche (Frauenseite)

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13 Ständeprogramm auf der rechten Seite der Kirche (Männerseite)

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14 Priesterliche Statuen im Altarraum

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15 Weitere Statuen im Altarraum

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16 Bilder aus der Taufkapelle

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17 Der Kreuzweg (Terrakotta) in den Seitenschiffen

 

Am Passionssonntag 1877 erhalten die Reliefstationen des Kreuzwegs, die von der Firma Scherf in Köln-Kalk in Terrakotta gefertigt wurden, ihre Einsegnung und Pfarrer Kraus legt schriftlich einen Ritus für feierliche Kreuzwege fest.

Im Jahr 1960 werden sie mit Goldfarbe behandelt um die Farbigkeit zu reduzieren.

Der Kreuzweg umfasst nur 12 Stationen in Terrakotta. Die fehlenden zwei Stationen sind durch den Kalvarienberg über dem Altar und das Grab Christi im linken Seitenschiff dargestellt.

© Die Bilder wurden von Wilfried Mohr, Ko-Arenberg, fotografiert. Eine Nutzung ist nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Fotografen erlaubt.

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18 Passionsgeschichte illustriert durch die Wandbilder als .pdf

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19 Bildfelder der alten Kommunionbank

Im Bereich der Pfarrei haben sich doch noch die Bilder der alten Kommunionbank gefunden. Sie sind auf Blechtafeln gemalt und leider teilweise in schlechtem Zustand.

 

C.Theis, Bildfelder der Kommunionbank, Seite 174f

 

Die Seitenschiffe und die Kanzel wurden in diesem Jahr 1865 vollendet. Ebenso die Kommunionbank. Deren fünf Bildfelder zum Altar hin zeigten zwischen gemauerten Pfeilerchen biblische Landschaftsmalereien von Gustav (1806 - 1888) und Alexander Zick, Vater und Sohn.

aus Kraus, 1885, Seite 321

Fortsetzung aus Kraus, 1885

7. Auf der inneren Seite, also der im Chor, haben die Pfeilerchen keine Füllungen mit Schriftstellen. Die fünf größeren Felder aber zwischen den Pfeilerchen sind Ölgemälde (auf eine Blechtafel gemalt. Red.), welche als Vorbilder au das allerheiligste Sakrament hindeuten.

Das mittlere stellt Jesum als guten Hirten dar, sitzend unter zwölf Lämmern, sie speisend und tränkend mit seinem heiligen Fleisch und Blut. Elf Lämmer sind weiß, sinnbildend die würdig genießenden, eins ist schwarz, sinnbildend den Judas Iskariot und mit ihm die unwürdig kommunizierenden. (Johannes 10, 11 und Lukas 22, 19-21)

 

Zur linken Seite dieses Gemäldes bezeichnet das nächste das Innere des Heiligtums des Tempels zu Jerusalem mit der Bundeslade und den Schaubroten. Der Hohepriester im priesterlichen Ornat und ein Rauchfass in den Händen tritt ein zur Räucherung (Exodus 24-29 und 3. Könige 6-8).

 

Das Bild zur rechten Seite zeigt den Propheten Elias unter dem Wacholderbaum, wie ihm der Engel Brot und Wasser gebracht zum Genuss und Stärkung auf der Reise zum Berg Horeb (3.Könige 19, 8).

 

Das diesem zunächst befindliche stellt die Witwe von Sareptha und ihren Sohn dar mit dem Mehltopf und Ölkrug, worin das Mehl und Öl bei täglicher Benutzung während der Zeit der Dürre nicht abnahm (3.Könige 17, 6).

 

Das letzte auf der anderen Seite stellt Josua und Kaleb dar, wie sie aus dem gelobten Land Früchte an einer Stange tragend mitbringen. (Numeri 13, 35 f)

 

Zum Kirchenschiff hin schmückten figürliche Darstellungen die Kommunionbank, größtenteils geschaffen von einem Bildschnitzer Hickrückemeyer, dazwischen Bibeltexte über das Altarsakrament.

Als Unterlage der weißen Linnentücher auf der Kommunionbank diente an hohen Festtagen ein prachtvoller Purpursamt; Geschenk einer Familie Kesselkaul-Englert aus Aachen, die der Pfarrkirche auch viele weitere wertvolle Gaben vermacht hatte. Als ebenso großzügige Wohltäter nennt Kraus in diesem Zusammenhang eine Familie Leonhard, Ritter von Wezvk, und Frau Louise, Gräfin Jelinski aus Galizien.

 

 

 

 

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20 Drei Bilder von Walter A. Küchenhoff

„Zum 100. Geburtstag von Walter A. Küchenhoff zeigt das Mittelrhein-Museum in einer Kabinettausstellung über 30 Werke des Künstlers, die sich mit seiner Heimatstadt Koblenz beschäftigen.“

 

Auch in Arenberg und Umgebung fand er Motive für seine Bilder

 

„Ausstellung in Koblenz

Erst 1949 begann Küchenhoff sein künstlerisches Schaffen mit ersten Farbholzschnitten. Ihn ärgerte es, dass seine Gemälde und Zeichnungen nach dem Verkauf oder der Weitergabe an Freunde nicht länger in seinem Besitz sein konnten. Daraus resultierend begann Küchenhoff, sich für die Linol- und Holzschnitttechnik zu begeistern, womit er seine Bilder beliebig vervielfältigen und gleichzeitig für sich selbst behalten konnte.

Eine künstlerische Ausbildung in Minden/Westfalen bei Rose Dietrich ermöglichte ihm 1956 schließlich die Aufnahme in den Bundesverband bildender Künstler (BBK), wodurch seine Laufbahn als Künstler ab 1957 mit verschiedenen Ausstellungen in Bielefeld, Hannover und Minden/Westfalen ihren Anfang nahm. Aus beruflichen Gründen zog Küchenhoff 1962 nach Koblenz, wo er bis zu seinem Tod 1996 lebte und auch hier in diversen Ausstellungen und in der Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Rhein (AKM) vertreten war.

Das Werk Küchenhoffs besteht vornehmlich aus Landschafts- und Städtebildern. In seiner Kellerwerkstatt in Koblenz, auf engstem Raum, schuf Küchenhoff den größten Teil seiner Arbeiten. Hier standen Bilder an Bildern, Druckplatten an Druckplatten; sein Arbeitsplatz war bestückt mit verschiedensten Werkzeugen, Materialien und Farben. Er liebte es zu experimentieren, Linde, Buche, Kiefer, Birke, Sperrholz oder Linoleum zu bearbeiten, zu zerreißen und ihnen Leben einzuhauchen, das er schließlich mit den Farben auf seine Bilder übertrug.

Freunde der Kunst

Wichtige Motive fand Küchenhoff in Koblenz und Umgebung.

Das Bemerkenswerte hieran ist, dass Küchenhoff es schafft, eine ungewohnte Seite der Stadt zu präsentieren, die den romantischen Klischees entsagt. Im Zentrum der Ausstellung steht der Zyklus „Die Chronik der Stadt Koblenz“, der aus insgesamt zehn Blättern besteht.

„Besonders reizen mich Blickwinkel, die mit der Kamera nur schlecht einzufangen sind“, begründete Küchenhoff die Wahl seiner Motive. Diese „Blickwinkel“ zeigt er in vielen seiner Werke in besonderer Art und Weise: ohne perspektivische Zwänge, dafür aber mit großem Wert auf Authentizität.

 

Von: GFDK - Mittelrhein Museum Koblenz

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Die Bilder kamen auf Umwegen über Herrn C. Theis und Herrn K. Weber in den Besitz der Kirchengemeinde.

 

 

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21 Gewänder für gottesdienstliche Handlungen

 

 

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22 Für den sakralen Dienst benutzte Gegenstände

 

 

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23 Weihnachtskrippe 2016